Europäische Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz
Sicherlich nahezu unbemerkt hat seit 1996 in der Europäischen Union die EU-OSHA (in Bilbao, Spanien) als Hauptanlaufstelle für Sicherheit und Gesundheitsschutz ihre Arbeit aufgenommen.
Ihr Ziel ist es:
- Mit Regierungen, Arbeitgebern und Arbeitnehmern zusammen zu arbeiten, um so eine Kultur der Risikoprävention zu fördern.
- Neue wissenschaftliche Forschungsarbeiten und Statistiken über Risiken am Arbeitsplatz zu analysieren.
- Aufkommende Risiken über Europäische Beobachtungsstelle für Risiken festzustellen.
- Den Arbeitgeberverbänden und Gewerkschaften mit Informationen, guten praktischen Lösungen und Ratschläge zu helfen.
Was kann der praktische Nutzen für Betriebsräte sei?
Besehen z. B. Fragen zu einer Gefährdungsbeurteilung kann die Agentur vielelciht helfen.
Es stehen viele Instrumente zur Gefährdungsbeurteilung und Methoden zur Verfügung, um Unternehmen und Organisationen dabei zu unterstützen, ihre Sicherheits- und Gesundheitsrisiken einzuschätzen. Die Wahl der Methode hängt von den Bedingungen am Arbeitsplatz ab, wie etwa die Arbeitnehmerzahl, die Art der Tätigkeiten sowie der Ausrüstungen, die besonderen Merkmale des Arbeitsplatzes sowie spezielle Risiken und Gefahren.
Die am meisten verbreiteten Instrumente zur Gefährdungsbeurteilung sind Checklisten, die zur Ermittlung der Gefahren beitragen können. Weitere Instrumente für die Gefährdungsbeurteilung sind: Leitfäden, Handbücher, Broschüren, Fragenbögen sowie "interaktive Tools" (frei zugängliche interaktive Software, einschließlich herunterladbarer Anwendungen, die in der Regel branchenspezifisch sind). Diese Instrumente können allgemein einsetzbar oder branchen- bzw. gefahrenspezifisch sein. Die Agentur hat eine Datenbank mit Instrumenten zur Gefährdungsbeurteilung zusammengestellt, die Instrumente aus ganz Europa enthält. Diese Datenbank wird regelmäßig aktualisiert.
Für die Suche nach Instrumenten zur Gefährdungsbeurteilung gibt es mehrere Möglichkeiten: u. a. nach Thema, Branche oder Land.
Bitte nutzen Sie den folgenden link falls Sie mehr wissen möchten:
Folgende aktuelle Thmen liegen an:
Der Ausschuss Hoher Aufsichtsbeamter (SLIC) hat seine europäische Kampagne 2012 über psychosoziale Risiken eröffnet. Eine SLIC-Arbeitsgruppe, an der die EU-OSHA teilnimmt, hat in 22 Sprachen Informationsmaterial zum Thema Arbeitsaufsicht erstellt. Die Kampagne wird sich insbesondere mit den Branchen Gesundheits- und Sozialfürsorge, Dienstleistungen und Verkehr befassen. Die Ergebnisse und Schlussfolgerungen werden im März 2013 bei der Abschlusskonferenz in Schweden vorgestellt. Auf der Grundlage der Erfahrungen und Lehren aus der SLIC-Kampagne wird die EU-OSHA ihre eigene Kampagne „Gesunde Arbeitsplätze“ zum Thema psychosoziale Risiken gestalten. Diese Kampagne findet 2014-2015 statt.